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Artillerie-Schule (Rilchenberg-Kaserne Idar-Oberstein)

Ehemalige und aktive Kasernen
Artillerieschule
(Kaserne)
Standort Idar-Oberstein




Artillerieschule (8. Februar 1973 bis 17. Dezember 2014 Rilchenberg-Kaserne) ist der Name einer Kaserne der Bundeswehr in Idar-Oberstein.  Hauptnutzer war seit der Eröffnung der Liegenschaft 1967 die  Artillerieschule der Bundeswehr. Im Zuge der Umbenennung und  Umgliederung der Artillerieschule in den heutigen Ausbildungsbereich Streitkräftegemeinsame Taktische Feuerunterstützung/Indirektes Feuer wurde die Kaserne umbenannt, um den Traditionsnamen Artillerieschule zu erhalten.


Stationierte Truppenteile:
Ausbildungszentrum Munster
Ausbildungsbereich Streitkräftegemeinsame Taktische Feuerunterstützung/Indirektes Feuer
Ausbildungszentrum Munster Joint Terminal Attack Controller Competence Center Idar-Oberstein
Ausbildungszentrum Munster Multinationale Ausbildung und Übungen Zentrale
Ausbildungseinrichtung Streitkräftegemeinsame taktische Feuerunterstützung
Ausbildungszentrum Munster VI. Inspektion
Ausbildungszentrum Munster VII. Inspektion
Bundeswehrfuhrparkservice GmbH Mobilitätscenter Idar-Oberstein
BWI Informationstechnik GmbH SC Kusel VOS Idar-Oberstein
Flugfunkstelle Idar-Oberstein
Freiwillige Reservistenarbeit
Heeresinstandsetzungslogistik – Messbereich Artillerieschule Idar-Oberstein
Heeresinstandsetzungslogistik Stützpunkt Idar-Oberstein
III. Instandsetzungszug
Instandsetzungsgruppe Artillerieführungssystem 1
Instandsetzungsgruppe Artillerieführungssystem 2
Instandsetzungsgruppe Artillerieführungssystem Waffe und Elektronik Panzerhaubitze 1
Instandsetzungsgruppe Artillerieführungssystem Waffe und Elektronik Panzerhaubitze 2
Instandsetzungsgruppe Kette Panzerhaubitze 2000
Instandsetzungsgruppe Radar
Instandsetzungsgruppe Raketenwerfer (Multiple Launch Rocket System)
Instandsetzungsgruppe mobile Betriebsmittel Kette
Lion Hellmann Bundeswehr Bekleidungsgesellschaft mbH Servicestation Idar-Oberstein
Sanitätsstaffel Einsatz Idar-Oberstein
Zivilberufliche Aus- und Weiterbildung Betreuungsstelle Idar-Oberstein



Ehemals stationierte Truppenteile:
3./Artillerielehrregiment 345
4./Raketenartilleriebataillon 250
5./Raketenartilleriebataillon 150
Artillerieschule
Ausbildungszentrum Munster Zentrale Ausbildungseinrichtung Streitkräftegemeinsame Taktische Feuerunterstützung
Drohnenbatterie CL 289 (Truppenversuch)
Drohnenbatterie 300
Drohnenlehrbatterie 300
Fachsanitätszentrum Idar-Oberstein
Feldausbildungsbataillon 851 (Geräteeinheit)
Feldausbildungsbataillon 852 (Geräteeinheit)
Feldausbildungsbataillon 853 (Geräteeinheit)
Feldausbildungsbataillon 854 (Geräteeinheit)
Feldausbildungsbataillon 855 (Geräteeinheit)
Feldausbildungsregiment 85 (Geräteeinheit)
Fernmeldedienstgruppe 431/21
Inspektion Sprachausbildung Offizieranwärter
Offizierschule des Heeres XI. Inspektion Sprachausbildung
Materialausstattung Sanitätsbereich 41/5
Offizieranwärterbataillon Idar-Oberstein
Radarlehrbatterie 5
Rekrutenkompanie 3
Sanitätszentrum 406
Schallmesslehrbatterie 5
Schießsimulator Schützenpanzer Marder (Artillerieschule)
Standortsanitätszentrum
Topographiebatterie 700
Topographielehrbatterie 700
Verteilervermittlung der Bundeswehr Idar-Oberstein
Zahnarztgruppe 406/1
Zahnarztgruppe 8500 (Geräteeinheit)
Zahnstation (TerrH) 401 Idar-Oberstein 1
Zahnstation H 704








Der Ort: Weltweit bekannt ist Idar-Oberstein durch seine über 500 Jahre alte Edelstein- und Schmuckindustrie, die eng mit der Geschichte der Stadt verbunden ist. Nirgendwo sonst sind Lehre und Ausbildung, Produktion und Handel, Dienstleistung und Forschung in der Edelsteinbranche so eng verknüpft und konzentriert wie hier. Etliche Institute sowie Lehr- und Forschungs- einrichtungen bis hin zum Studiengang Edelstein und Schmuck der Hochschule Trier haben ihren Sitz in der Stadt. Auch heute stellt diese Branche mit rund 1.500 Beschäftigten in mehr als 400 Betrieben immer noch einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar.

Einen hohen Bekanntheitsgrad genießt die Stadt auch als Militärstandort. Wobei die Bundeswehr als Arbeitgeber sowie als Auftraggeber für heimische Betriebe einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor darstellt. Nach einer wechselvollen Geschichte als Garnisonstadt im 19. und 20. Jahrhundert übernahm 1956 die Bundeswehr die Klotzbergkaserne und richtete dort die Deutsche Artillerieschule ein, die zentrale Ausbildungsstätte der Artillerietruppe des Heeres. Seit Ende der 1960er Jahre war die Artillerieschule in der neu errichteten Rilchenbergkaserne untergebracht. Durch die jüngste Umstrukturierung der Bundeswehr verlor die Artillerieschule ihre Selbstständigkeit und wurde als Ausbildungsbereich Streitkräftegemeinsame Taktische Feuerunterstützung/Indirektes Feuer dem Ausbildungszentrum MUNSTER unterstellt.
Damit die Bezeichnung Artillerieschule jedoch weiterhin mit dem Namen Idar-Oberstein verbunden bleibt, wurde die Rilchenbergkaserne im Dezember 2014 offiziell in Artillerieschule umbenannt. Das gute Verhältnis zwischen Bundeswehr sowie Bevölkerung und Verwaltung findet sein äußeres Zeichen in der Patenschaft, die 1988 zwischen der Stadt Idar-Oberstein und der Artillerieschule begründet wurde. Gemeinsame Veranstaltungen wie der jährliche Neujahrsempfang und andere sind Ausdruck dieser gelebten Partnerschaft.






Stadtwappen Idar-Oberstein





Geografische Lage in Deutschland








VIRIBUS  UNITIS  -  FRATERNI SIMUL
MIT  VEREINTEN  KRÄFTEN  BRÜDERLICH  ZUSAMMEN
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