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Bedienungs-Anleitung für Heimkehrer (Glosse)

Die KDA

Irgendwann kommen sie alle einmal wieder!
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Vereinfachte Bedienungsanleitung für Zivilisten zur Handhabung ehemaliger Bundeswehrsoldaten oder Soldatinnen, der sogenannten Heimkehrer!
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Der Einfachheit halber wird hier die Bezeichnung Soldat im maskulinum vorgenommen, gleichwohl sind exSoldaten m/w/d gemeint, im Folgenden jedoch nur Soldat genannt!
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Eines Tages kamen sie wieder!
Sie gaben in der Kaserne ihre Uniform in der Kleiderkammer ab, stiegen in ihr Auto, sofern sie eines hatten, und fuhren nach Hause.
Sie kamen, wie sie gegangen sind, unauffällig.
Jetzt sitzen sie bei Euch auf der Couch und trinken Papas Bier, als seien sie nie weg gewesen.
Kaum ein Wort kommt über ihre Lippen von dem was sie in den vergangenen Zeiten, als sie nicht da waren, erlebt haben.

Der Vater sprach es als Erster aus:
"Mutter, man könnte beinahe glauben, die Bundeswehr hinterlässt keinerlei Spuren!"
Worauf Mutter sagte: "Etwas seltsam iss'er schon, als ich ihm sagte er möge doch den Abfalleimer in die Mülltonne draußen entleeren, sprang er wie von der Tarantel gestochen auf und brüllte "ZU BEFEHL- ABFALLEIMER ENTLEEREN!"

Doch beide irrten sich, jeder auf seine Weise, wie die nun folgenden Tage im Familienkreis zeigten! Freitag war Papas Geburtstag und die Verwandschaft versammelt. Ungläubig hängt die Verwandschaft an den schweigenden Lippen des immer noch mit einer eigenartigen Frisur versehenen Heimkehrers. Die Neffen Papas machen sich schon LUSTIG!



Aber doch gibt es untrügliche Anzeichen, das der Heimkehrer anwesend und hellwach ist, man muß sie nur erfassen können, an denen Sie einen ehemaligen Bundewehrsoldaten ganz schnell erkennen können! Schon wärend des nun folgenden, familienüblichen Sonntäglichen-Verdauungs-Spaziergangs in der näheren Umgebung, wird es höchstwahrscheinlich zu den für Sie, ersten eklatanten Zwischenfällen kommen, muß es aber nicht! Bitte nehmen Sie es dem frischumtrassierten Zivilbürger nicht allzu übel, wenn er Ihnen andauernd auf die Schulter schielt! Er sucht doch nur Ihre Rangabzeichen.

Sollten Sie bei Ihrem wohlverdienten Verdauungspaziergang an einer gut übersichtlichen Wiese vorbei kommen, möchten wir Sie vorsorglich warnen! Seien Sie bitte dauf gefasst, er könnte Sie auf dieser besagten übersichtlichen Wiese urplötzlich nieder reißen und sich neben Sie auf den Boden werfen und dann schräg nach Oben schielen. Nehmen Sie es ihm auch jetzt nicht übel, denn er will doch nur verhindern, das Sie, sein Vorgesetzter, für die Feinde (Spaziergänger) auf der anderen Seite der Wiese ein, wie er meint, gut sichtbares und lohnendes Ziel abgeben.

Auch wenn Sie dann später am heimischen Wäldchen vorbei kommen und sein Schrei "TIEFFLIEGER" ihnen durch Mark und Bein dringt, wenn er einen Raubvogel hoch über sich am Himmel ansichtig wurde! Und auch sein !litzschnelles Verschwinden im nahen Unterholz sollte Sie nicht wirklich erschrecken.

Doch bedenklich sollte es Sie im tiefen Binnenland stimmen, wenn auf einem nahen Acker ein Maulwurf gerade seinen Haufen aufwirft und Ihre exSoldat sofort den Alarmschrei "ALARM - U-BOOT von Unten" brüllt, und sich mit einen gewagten Sprung in den vom Maulwurfshügel abgewannt liegenden Graben, egal ob mit oder ohne Wasser, wirft. Reagieren Sie auch jetzt bitte nicht! Es könnte sein, das er Sie nun mit einem unter Bundeswehrausbildern sehr beliebten Spielchen, versucht zu verarschen!

Aber bitte, nehmen Sie ihm Vieles nicht allzu übel, er meint es wirklich nur gut mit Ihnen. Er versucht doch nur auf seiner bei der Bundeswehr erlernte Art und Weise Ihnen als Zivilisten das "Leben im Felde" und seiner erlernten "Überlebensstrategien" zu vermittel. Wir bitten Sie sehr, tolerieren Sie sein Verhalten zunächst erst einmal, auch wenn es für Sie mehr als ungewohnt ist offenes Gelände wie bsw. Ihren großen Garten nur noch "robbend" (kriechend) oder im "Sprung auf Marsch-Marsch" hinter sich zu bringen. Halten Sie auch bitte an sich, sollte er beim Anblick Ihres in langen Abendstunden mühevoll gebastelten Vogelhäuschens in der hinteren Gartenecke, von einem "Flugzeughangar für Feindmaschinen" sprechen sollte. Er ist immer noch etwas verwirrt.

Bewahren Sie stets Ruhe, zeigen Sie die Überlegenheit des Vorgesetzten (Papa) - und vor allem zeigen Sie stets gute Laune (Zähne blecken). Bitte bringen Sie, auch wenn es ihnen sehr schwer fällt, ein sehr großes Verständnis auf, wenn Ihr Heimkehrer sich weigert, auf einen Sonntags-Verdauungs-Spaziergang etwa, eine kleine Lichtung Ihres heimischen Lieblingswaldes nicht im aufrechten Gang, sondern robbend (kriechend) zu überqueren. Bleiben Sie bitte ganz ruhig, hier zeigt sich für Sie das Interessante, das von ihm gelernte bei der Bundeswehr.

Hier kommt nun unser gut gemeinter RAT!

BITTE meiden Sie in jedem Fall während eines solchen Spaziergangs Waldränder. Es könnte nämlich sein, daß sich hier Ihr ehemaliger Bundewehrsoldat genötigt fühlt, die besten Postitionen für Feuerstellungen auszukundschaften zu müssen und er sofort damit beginnt wie ein Berserker das Unterholz am Waldesrand zu roden, um Platz für ein Bundeswehrfahrzueg zu schaffen.




Andere, für Sie aber nichts desdo weniger merkwürdige Gebaren, die aber leichter zu ertragen sind, ist das ständige Mitführen eines Klappspatens.

Hierzu ein weitereer ernst und gut gemeinter Rat von uns!

Sie sollten sich ebenfalls mit einem Grabegerät, am besten mit einer Schaufel (Bild) ausrüsten, dann fällt es Ihnen leichter die Löcher die Ihre ehemaliger Bundeswehrsoldat ausgehoben (gebuddelt) hat, gleich wieder zuschaufen zu können.
          

Förster und Waldbauern hassen es geradezu wenn sie Löcher oder Gräben in ihren Wäldern und an ihren Waldrändern entdecken. Das von Ihrem Heimkehrer bereits ausgerissene Unterholz sollten Sie, nachdem er sein Werk mit abschätzend und anerkennendem Blick begutachtet hat und weiter zur nächsten vermeindlichen Feuerstellung gewetzt (gerannt) ist, sofort wieder beheben. Schleppen Sie alles Unterholz an den Rand des Waldes.

Wiederholen Sie das so oft es notwendig ist!

Aber keine Angst, nicht jeder gut ausgebildete, und heimgekehrte exSoldat beginnt ein Familienpicknick gleich mit dem Ausheben eines Schützengrabens, um seiner Familie (Kameradenkreis) an der nahen Feuerstelle Sicherheit geben zu können.



So etwas kann gelegendlich und in ganz besonderen Einzelfällen aber schon auftreten, etwa bei ehemaligen Soldaten der Gattung Panzergrenadiere. In diesem Fall erfordert es von Ihnen sehr viel Fingerspitzengefühl und Verständnis innerhalb Ihrer Familie. Und vor allem sollte Sie beherzigen, stets mehrere Grabegeräte (am besten Schaufeln) immer mit dabei zu haben, um immer den angerichteten Schaden sofort beheben zu können.

Kommen wir nun zu dem von Ihnen so geschätzten Picknick, das Sie am Waldesrand schon aus Tradition mit Ihrer Familie mehrmals im Sommer geniessen wollen. Besonders bei diesen "Frischluftmahlzeiten" in Gesellschaft des frisch entlassenen Bundeswehrsoldaten ist eine sehr große Portion Ihrer Tolleranz unbedingt gefragt. Nicht jeder sogenante Zivilist, ein beliebter Ausdruck bei der Bundeswehr für Nichtuniformträger, erträgt auf Anhieb den Anblick, wenn eine dreifache Portion Würstchen mit 16 Eßlöffeln von Mutters Kartoffelsalat, einem großen Schwung Ketchup oder Extrasenf aus der "Löwensenftube" sowie diversen Mixtetpickles (das Glas ist nun leer) in weniger als vier Minuten in Ihrem Exsoldaten verschwinden. Aber ein Trost bleibt Ihnen, das möchten wir Ihnen sagen, es hat sich manigfalig erwiesen, das die schauerlichen Kochkünste einer jüngeren Tochter in der Familie, die gerade das Kochen erprobt, bei dem Ihnen und Ihrer Frau jedes Mal schelcht wurde, werden vom exSoldaten, Ihrem Heimkehrer, glauben Sie es ruhig, erstmals hoch gelobt.

Verzeifeln Sie nicht, wenn Sie bemerken, das Ihr exSoldat niemandem frei in die Augen schauen wird. Auch wenn Sie irgendwann wieder voller Erstaunen bemerken, das er Ihnen schon wieder auf die Schulter schielt, so sucht er doch nur Ihre Rangabzeichen um in der sicheren Umgebung seines Vorgesetzten etwas zu Ruhe zu kommen.

Und hier kommt er, unser Nächster, aber wirklich gut gemeinter Ratschlag für Sie!

Sollten Sie von Ihrem Heimkehrer mehr Aufmerksamkeit haben wollen, so besorgen Sie sich unverzüglich, aber nur für einen Übergangszeit von einigen wenigen Monaten (sechs Monate sehen wir im Durchschnitt als angebracht an), die Rangabzeichen eines Hauptfeldwebels und schaffen Sie sich dazu auch noch eine gelbe Kordel an, die Sie sich rechts an der Schulter aufhängend befestigen solten.



Und vor allem, sprechen Sie ab jetzt sehr laut und ganz deutlich! Akzentuieren Sie jedes Wort auf das Genauste. Vermeiden Sie lange Sätze mit mehr als FÜNF Wörtern, denn Sie würden Ihren Heimkehrer sofort überfordern. Reagieren Sie bitte ab sofort jovial, wenn Sie Rangabzeichen und Kordel tragen, und nicht verstört, wenn Sie das Zimmer betreten und Ihr exSoldat oder sofort aufspringt und Haltung annimmt. Auch wissen sollten Sie daß Ihr Heimkehrer sich erst hinsetzen wird, wenn Sie ihn dazu auffordern. Wundern Sie sich nicht, sondern freuen Sie sich vielmehr einfach so lange Sie es können an diesen Gesten übertriebener Höflichkeit.

Als einen ganz besonderen Tag sollten Sie sich den 4. Dezember eines jeden Jahres merken, wenn Ihr exSoldat bei der Artillerie war. Nähert sich der 4. Dezember des Jahres, so wird Ihr ehmaliger Artilleriesoldat sehr unruhig.




Sein Tag, der Barbaratag, den er mit glänzenden Augen schon erwartete, erschein ihm nun in greifbarer Nähe gerückt zu sein. Sofort wir er Ihnen einen langen Vortrag über diesen Tag halten. Über die Vorzüge der verschiedenen Glasmantelgeschosse der Kaliber 0-200 oder 0-300. Verzweifeln Sie bitte nicht, ihr Heimkehrer ist nicht ganz plötzlich verrückt geworden! Er will Ihnen nur auf seine bei der Bundeswehr erlärte Art klar machen, dass er, wie er es aus seiner Dienstzeit gewohnt war, für diesen Tag Anspruch anmeldet auf Biergläsern (evtl. Willibecher) der Maßeinheit 0,2 oder 0,3 Liter.




Ein nochmaliger Ratschlag von uns, Sie sollten sofort darauf eingehen und Ihrem Rekonvaluszenten das geforderte Bierglas zur Verfügung stellen. Erschrecken Sie bitte nicht wenn der 4. Dezemberabend angebrochen ist und Ihr Heimkehrer in allerlei skurrile Redewendungen, Schabernack und kindliche Spielchen verfällt. Er feiert, wie er es in seiner Truppe, der Artillerie, gewohnt war. Er begeht seinen Tag der Artilleristen, seinen Barbaratag! Machen Sie einfach mit, staunen Sie und erfreuen Sie sich mit ihm, seine Zufriedenheit für 1 Jahr (an jedem Barbaratag empfängt der Artilleriesoldat durch die anwesende hl. St.Barbara, üblicherweise bei der Budneswehr dargestellt von einem jungen Offizier des Verbandes, den Schutzsegen für das kommende Jahr). Geben Sie ihm Ihren Segen im Auftrag der hl. St. Barbara und Ihr Artilleriesoldat wird Sie ganz gewiss für diese Mühe entlohnen.

Nun aber eine dringende Warnung!
 
Sobald Silvester ansteht, beherzigen Sie bitte Folgendes: Gehen Sie mit Ihrem rekonvaleszierenden Soldaten auf keinen Fall um Mitternacht vor die Tür! Laute Kracher, sogenannte Chinaböller, stellen hierbei wohl das Hauptproblem dar, denn in deren Detonationskreis riskieren Sie, von ihrem exSoldaten sofort niedergerissen zu werden, während er "VOLLE DECKUNG - FEINDBESCHUSS" brüllt. Stellen Sie sich auch unbedingt darauf ein, daß bei einer am Himmel zerplatzenden roten Leuchtrakete unmittelbar darauf ein markerschütternder Schrei aus seiner Kehle mit dem Alarmruf "ABC-ALARM" ertönt und er zu allerlei herumstehenden Gegenständen greift, um Sie und sich zu schützen.




Zerplatzt kurz darauf am Himmel über Ihnen eine grüne Leuchtrakete, so hören Sie ihn sofort, mitvöllig entspanntem Gesicht "ENTWARNUNG" rufen.




Hier nun weitere aber notwendiger Hinweise!


Sie sollten bitte alle langen Stangen (sogenante Fitzebraken oder Bohnenstangen) und alles Bettzeug oder Wand-Teppiche Ihrer Familie auf jeden Fall jetzt unter Verschluss halten. Blechtöpfe jedweder Art sollten Sie tunlichst entfernen oder wenn Sie die behalten müssen, einschließen! Es könnte nämlich sehr peinlich für Sie werden, Ihren Nachbarn zu erklären, warum plötzlich um 05:30 Uhr Morgens unter Trommelwirbel ein bunt geflecktes Kopfkissen oder Wandteppich aus Omas kleiner Stube, an aneinander gebundenen und so verlängerten Bohnenstangen, um eine größere Höhe zu erreichen, vor Ihrer Haustür als imaginäre Flagge gehisst wird.

Hier noch ein Tip für Hausfrauen und Mütter!

Seien Sie bitte nicht beleidigt, wenn Sie in den ersten Monaten nach Rückkehr mit harscher Kritik ob der Sauberkeit in der Wohnung im Allgemeinen und der Ordnung in Ihrem Kleiderschrank im Besonderen überhäuft werden. Und erschrecken Sie bitte auch nicht, wenn Sie NACHTS wach werden und Ihr Heimkehrer ist eben dabei alle Wäschestücke Ihres Schrankes auf das DIN-A4 Format zu falten und mit einem mitgebrachten Lineal nun Ausrichtet damit es exakt vier Zentimeter voneinander entfernt in Ihrem Schrank ausgerichtet zum Liegen kommt.

Gewöhnen Sie sich bitte auch daran, daß Ihre exSoldat auch auf dem Türrahmen Staub wischt und Tische und Stühle unten, unter der Sitzfläche säubert.

Wenn Sie des Nachts zur Toilette (Klo) müssen und Ihnen dabei im Korridor in der Nähe des Zimmers Ihres Heimkehrers ein lauter Furz entfährt, erschrecken Sie bitte nicht wenn gleich darauf die Zimmertür Ihres Heimkehrers aufgerissen wird und er schlaftrunken in der Zimmertür erscheint und mit fester Stimme meldet: "Stube 246 auf und gesund"! Dann hat er den Furz fälschlicherweise für den Alarm- oder Weckschrei des Unteroffiziers vom Dienst (UvD) gehalten. Antworten Sie ihm Einfach: "Danke, weitermachen mit Nachtruhe!" - und er wird sofort wieder zu Bett gehen.

Ein weiteres heikles Thema sind jetzt Autofahretn mit Ihrem Heimkehrer wenn Sie ihn andas Steuer des Familienwagens lassen! Die können dann für Sie in der Folgezeit der Rekonvaleszenz richtig anstrengend werden! Bei Fahrten auf Bundesautobahnen ist jetzt viel Toleranz und äußerste Geduld mit Ihrem Heimkehrer von Ihnen gefordert! Während er Sie mit maximal 60 Stundenkilometern langsam aber sehr sicher Ihrem Zile nicht wirklich näher bringt. Reisen Sie lieber mit der Bundebahn, sollten Sie Ihren ehemaligen Soldaten oder Soldatin aber unbedingt von etwaige mitfahrenden Feldjägern fern halten. Er könnte sofort die Gesichtszüge eines deutschen Schäferhundes annehmen und bellend von sich geben:
"Feldjäger? WO -WO - WO?"
Ganz zu Anfang werden auch andere Ihrer Freizeitaktivitäten sehr im Mitleidenschaft gezogen werden können. Es kann sein, daß Ihre Heimkehrer im Freibad (Schwimmbad) am Beckenrand verharrt und sich seine Fußspitzen mit den Zehen zwanghaft an den Beckenfließen ausrichten. Keine Angst, er hat nicht plötzlich verlernt wie man schwimmt. Er erwartet Ihren Befehl in das Wasser zu steigen und bei Erreichen einer gewissen Wassertiefe (hier sei der Hals angeführt) selbstständig mit Schwimmbewegungen zu beginnen.

Zum Abschluß noch einen kleinen Hinweis an die Frauen, Freundinnen oder Geliebte unseres Heimkherers, als äußerst problematisch hat sich die Situation, der erste Sex nach der Rückkehr, erwiesen.  




Liebe Damen, wundern Sie sich bitte nicht zu sehr, wenn Ihr Sex-Parner nach dem ersten Akt aufspringt, sich in Grundstellung (Hacken zusammen und die Hände an der imaginären Hosennaht) begibt und meldet:
"Ein Schuss Sperma richtig übergeben!"
Machen Sie bitte jetzt nicht den Feler Lauthals zu lachen, sondern antworten Sie mit ernster Mine sofort:
"Ein Schuss Sperma richtig erhalten!"
. .  und einem weiteren wollüstigen und gemütlichen Abend und darauf volgenden Nacht steht nichts mehr im Wege.

Jeder Soldat trägt, weil er sich nicht wirklich alles merken kann, eine Art Bündel von Spickzetteln, seine Taschenkarten, bei sich. Machen Sie sich auch einen Spickzettel über die Eigenarten Ihres exSoldaten, beherzigen Sie diese Anleitung und Sie werden bald Ihre helle Freude an Ihrer Heimkehrer haben.

Wenn Ihr Rekonvaleszent eines Tages mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht und mit einer in Ihren Augen mit schreihend wildem Muster versehenen Weste, die er bei ebay billig abgegriffen hat, einer sogenannten Tarnweste, im Zimer erscheint und sofort auf dem Sofa beginnt alle seine ihm jemals verliehenen Medaillen, Orden und Ehrenzeichen auf dieser Weste kunstvoll zu darpieren, nehmen Sie es ihm nicht übel. Er doch nur Sehnsucht nach seiner Bundeswehrzeit und seinen alten Kameraden.


Sagen Sie Ihr/ihm einfach: "Mensch Junge, bei der Kameradschaft Deutsche Artillerie (KDA) eV machen die für Dich genau das Richtige! Das was Dir fehlt! - Ich schenke Dir zwei Jahre Mitgliedschaft bei Deinen Artilleriekameraden. Das wird Dir sicher sehr gut tun! - Der CEO erwartet Dich schon zur Barbarafeier am ersten Samstag nach dem 4. Dezember in der OASE Haus Senne, dem ehemaligen Soldatenheim in Augustdorf"

Wundern Sie sich jetz nicht wenn er strahlend und voller Freude ein:
"Dreifaches ZUuuuuu-GLEICH"
in die Stube schmettert!

Text: CEO der KDA eV H.-G.Krause

Hinweis: Bei Weiterverwendung dieser Glosse ist als Ursprung die Webseite der Kameradschaft Deutsche Artillerie (KDA) eV und als Texter der CEO anzugeben (Plagiatsverdacht).















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